Auf den fast 900 Quadratmetern in Halle 13 präsentieren sich die Themeninseln der AGBF und vfdb
sowie ihren Gästen in einem einheitlichen Design. Neben dem herausragenden "Feuerwehrturm"
mit Bühne
wird es auch genügend 2019 08 30 inter schutz cam 01 gesamtansichtRaum und Platz für Komm
unikation und Austausch geben. 
Die Laufwege u
nd Themeninseln sind vernetzt angeordnet, so dass der Stand offen und zum "Netzwerken" einläd.
Daher läd die AGBF sowie die vfdb und ihre Gäste alle Besucher recht herzlich auf den Stand ein,
um über Fragen und Antworten zu den Themenfeldern der AGBF und vfdb zu diskutieren und zu sprechen. 
 

Die Aufbauten des Standes sind Unikate aus Holz.
Gefertigt werden die Rohaufbauten in der Schreinerei der Berufsfeuerwehr München.2015 01 20 feuerwache 7 schreinerei 003 result
Alle Teile sind als Baukastensystem innerhalb kürzester Zeit auf- und abbaubar.

Insgesamt sind kurz vor der Messe mehr als 200 Einzelteile in München zu verladen und in Hannover aufzubauen. Parallel zu den Schreinerarbeiten werden die fertigen Teile rot bemalt und nummeriert.
Ausgenommen davon sind einige Stellen, an denen Airbrush-Bilder aus der Hand eines Münchner Berufsfeuerwehrmannes entstehen.

Unter Hochdruck für die AGBF und die vfdb: die Schreiner der BF München

Seit Monaten planen, bestellen, messen und richten sie Holz nach ihren Vorstellungen her.
Das Schreiner-Team aus München – Hans Wieser, Andreas Stöckl und Markus Redler – sind
bereits zum dritten Mal für den Bau des Messestandes zuständig. Die Erfahrungen
von 2010 und 2015 geben ein wenig Sicherheit, Schreinerarbeit turmSchreinerarbeitaber von Routine kann nach einem Zeitraum von fünf Jahren längst nicht gesprochen werden. Im April 2019 etwa begannen die Planungen für den etwa 900 Quadratmeter großen Stand auf der Interschutz in Hannover. Da fand die Hauptarbeit noch am Computer statt. Seit Januar 2020 bohren und sägen die Schreiner zusammen mit eingeteilten Kräften aus dem Wachdienst dickere Bretter. Und kommen gut voran. Soweit steht alles: die Bar, die Bühne, Wände, Besprechungsraum und Aktionsfläche. Damit ist so gut wie all es für die Maler hergerichtet. Aber Arbeit macht dem Team kurz vor Hannover noch der Turm. Er ist der zentrale Hingucker des Standes. Dort werden die Höhenretter während der Messe ihre Übungen vorführen. Stabil sollte er also sein. Und die Schreiner sind zuversichtlich: “ Passt alles“, lautet die knappe Antwort von Andreas Stöckl zu der Frage, ob es Schwierigkeiten gibt. Die Fachleute haben Millimeter-genau gemessen – und wo es mal an der Feinabstimmung fehlt, wird noch mal schnell die Säge angesetzt. Das Stahlgerüst im Inneren steht schon länger. Nun haben die Schreiner mit der Verschalung angefangen und arbeiten sich langsam nach oben vor. Der „Balkon“ fehlt noch. Aber auch die höchste Plattform des Messestandes wird bis zum Transport nach Hannover fertig werden – die nächste große Herausforderung für die BF München.

Roland Krabichler verschönert den AGBF-Stand

Er ist Feuerwehrmann auf der Wache 2 in München-Sendling. Roland Krabichler greift zur Zeit aber häufiger zur farbgefüllten Pistole als 
zu seinem Einsatzmantel. Krabichler ist Airbrush-Künstler und hat sich zum dritten Mal dazu bereit erklärt, 
den Stand der AGBF und der vfdb mit 
seinen Kunstwerken zu versehen. An der Wand einer Fahrzeughalle hat er eine von fünKrabichler
großen roten Holzplatten aufgestellt. Um ihn herum stehen kleine Behälter mit Farben, liegen bunte Tücher und bedruckte Zettel herum. Vorsicht ist aufgrund der großen und kleinen Farbkleckse auf dem Boden geboten. Es sieht ein wenig chaotisch aus. Aber es ist Chaos mit System. Krabichler mischt hier akribisch Farben zurecht, um den richtigen Ton zu treffen. Er probiert aus, mischt weiter und widmet sich dann wieder zufrieden dem Bild auf der roten Holzwand.

Bis ein Airbrush-Bild fertig ist, vergehen einige Tage. Alles fängt immer mit den Entwürfen an. Die entwirft der Künstler natürlich selbst. Nur die Themen Feuerwehr, Rettungsdienst, Vorbeugender Brandschutz und Katastrophenschutz hat die AGBF ihm vorgegeben. Die Themeninselverantwortlichen haben ihre Vorstellungen und teilweise auch Vorlagen dem Künstler ebenfalls mitgeteilt. Eins zu eins kann der Künstler solche Vorlagen allerdings oft nicht verwenden. Für seine Kunst braucht er geeignete Vorlagen. „Ich zeichne als erstes Skizzen und Entwürfe auf Papier auf“, sagt Roland Krabichler. Das ist immer der Anfang eines Bildes. Danach geht er auf Fotosuche im Archiv und verpflichtet Kollegen auf der Wache zu Fotoshootings. „Am Ende verschmelze ich meine Skizzen und die Fotos am Computern zu den endgültigen Vorlagen“, sagt der Feuerwehrmann. Damit kann er dann endlich mit der eigentlichen Arbeit anfangen und das heißt: Das entworfene Bild wird mit dem Projektor so auf die Platte projiziert, dass er die groben Linien nachsprayen kann. Dann geht es nach und nach an die Feinarbeiten, die viel Zeit und Konzentration beanspruchen. Immer mit dem Kontrollblick auf seine Vorlage, die ausgedruckt neben ihm auf dem Holz klebt. Zwei bis drei Arbeitstage braucht Roland Krabichler dann etwa für ein Bild.

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